Elektrisch unterwegs! Das Elektroauto an öffentlichen Ladesäulen laden


Begleiten Sie Ben im Alltag mit seinem Elektroauto

Ladestationen in der Öffentlichkeit

Das eigene Ladekabel - Pflicht oder Option?

Ben ist jetzt glücklicher Besitzer eines E-Autos. Heute muss er verschiedene Sachen in der Stadt erledigen und fragt sich, wie das nun mit dem Laden in der Öffentlichkeit geht.

Ben findet heraus, dass nicht alle Ladestationen in der Öffentlichkeit über ein Ladekabel verfügen und man deswegen sein eigenes mitführen sollte. Damit Ben gar nicht erst in die Situation gerät, ohne ein Kabel loszufahren, verstaut er das zusätzlich gekaufte Ladekabel im Kofferraum.

Ben braucht sich keine Sorgen machen, dass sein eigenes Kabel nicht passen sollte. In Deutschland gilt seit 2016 die „Ladesäulenverordnung“, die den Typ-2 Ladestecker als Ladestecker an den Ladesäulen voraussetzt. Zusätzliche Anschlüsse sind beispielsweise für Schnelllader nötig. Diese Ladestationen sind allerdings mit passenden Ladekabeln ausgestattet.

Lademaps

Die Ladeinfrastruktur in der Öffentlichkeit wird stetig erweitert. Trotz dessen sollte Ben wissen, wo er sein E-Auto aufladen kann, falls sich der Akku unterwegs dem Ende zuneigt. Um die Suche nach einer passenden Ladesäule zu vereinfachen, gibt es sogenannte Lademaps auf der alle öffentlichen Ladepunkte angezeigt werden. Dort kann Ben direkt überprüfen, ob diese verfügbar und Schnelllader vorhanden sind.

Ladekarten und Apps

Damit Ben die öffentlichen Ladesäulen nutzen kann, braucht er eine Ladekarte oder die Lade-App des jeweiligen Betreibers. In Deutschland gibt es mittlerweile über 300 unterschiedliche Ladekarten. Deswegen ist es wichtig, dass Ben sich im vorhinein über seine Region und die Anbieter informiert, um sich bei den passenden zu registrieren.

Alternativ kann Ben auch einen Roaming-Anbieter nutzen. Diese ermöglichen das Laden an sämtlichen Ladesäulen durch Kooperationen von unterschiedlichen Betreibern. Mit so einem Anbieter kann Ben auch in anderen Städten sein E-Auto aufladen und ist nicht an einen einzelnen Betreiber gebunden. Der Ladepreis setzt sich dann aus dem Tarif des jeweiligen Betreibers und den Roaminggebühren zusammen.

Ladestation 1

Ablauf eines Ladevorgangs

Wie lange der Ladevorgang dauert hängt von dem jeweiligen E-Auto ab und ob ein Schnelllader an der Ladesäule vorhanden ist. In Bens Fall kann er seinen Renault Zoe Z.E. 50 in etwas mehr als einer Stunde an einer Gleichstrom-Ladestation mit 50 kw zu 80 % aufladen. Dabei kann Ben während der Dauer des Ladevorgangs kostenlos parken, dies hängt jedoch von den Regelungen der Kommunen ab.

Ben ist erleichtert zu wissen, dass während eines Ladevorgangs niemand das Ladekabel rausziehen kann, da es automatisch abgeriegelt wird. In dieser Zeit kann er also in Ruhe allen Aktivitäten in der Stadt nachgehen. Ist der Ladevorgang beendet, erfolgt die Berechnung des Ladepreises. Dieser kann entweder durch die bezogenen Lademenge (kWh) durch die Anschlussdauer oder durch einen Festpreis innerhalb eines Abos erfolgen.

Ben ist jetzt erleichtert und glücklich, denn mit ein paar Vorkehrungs­maßnahmen ist das Laden in der Öffentlichkeit einfach zu handhaben.

Ladedauer eines Renault Zoe Z.E. 50

Für eine Reichweite mit der Z.E. 50 Batterie (52 kWh) von bis zu 395 km mit dem Elektromotor R110 und bis zu 386 km mit dem Elektromotor R135 gemäß WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure).

Lade­zustand: 80 % Lade­zustand: 100 %
Ladestation 50 kW DC 1h 5Min 1h 29 Min
Ladestation 22 kW AC 2h 15Min 2h 54 Min
Ladestation 11 kW AC 4h 30 Min 5h 48 Min

Schauen Sie sich weitere Stories von Ben an und erfahren Sie hier mehr von seinem Alltag mit einem E-Auto!